Demonstration „Google Campus verhindern!“ am 01.09.18

Für den 01.09.18 planen wir eine Demonstration gegen den geplanten „Google Startup Campus“. Start ist um 14 Uhr am Oranienplatz. Von dort werden wir über Neukölln zum geplanten „Google Campus“-Standort in der Ohlauer Strasse laufen. In direkter Nähe findet hier an diesem Tag auch das selbstorganisierte Straßenfest in der Reichenberger Straße statt. Warum also nicht die Demo und den Besuch auf diesem Straßenfest verbinden?

Mehr Infos, Mobi-Material usw. gibts hoffentlich bald. Wir hoffen auf eine größere Demonstration, die nochmals deutlich macht, dass es einen breiten, bunten, fröhlichen, zornigen, kreativen, wütenden Widerstand gegen die „Google Campus“-Planungen gibt – und dass wir entschlossen sind, diesen geplanten „Google Campus“ gemeinsam zu verhindern.

Ein „Google Startup Campus“ in Berlin Kreuzberg? Nix da!

„Startup-Spaß führt zu sozialer Verdrängung“

(geklaut aus dem „nd“: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1093298.gentrifizierung-startup-spass-fuehrt-zu-sozialer-verdraengung.html)

»Factory Berlin« eröffnet »IoT Hub Berlin« / LINKE kritisiert Ansiedlung von Technikkonzernen

»Die Chemie muss stimmen«, sagte Andreas Goerdeler vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Einweihung des neuen »IoT Hub Berlin« in der Lohmühlenstraße 65 in Alt-Treptow. Er spielte damit auf die einstige Funktion des 1895 gebauten Fabrikgebäudes an, das zu AGFA gehörte, eine Firma, die später Teil des Chemieunternehmens IG Farben wurde. Er verliert kein Wort über die Vormieter*innen. IoT Hub steht frei übersetzt für »Knotenpunkt/Zentrum für das Internet der Dinge«.
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ACHSE DES BÖSEN – GOOGLE UND DAS MILITÄR

Auch wenn Google als Begriff in aller Munde ist, ist den wenigsten bekannt, dass sich dahinter einer der weltgrößten Konzerne verbirgt, der sein Geld vor allem mit der Sammlung und Auswertung persönlicher Daten, mit Überwachtungstechnik, aber auch in diversen anderen Feldern, etwa in der Zusammenarbeit mit dem Militär, verdient. So ist Eric Schmidt, der zunächst jahrelang CEO bei Google und anschließend bis Januar 2018 CEO bei Googles Mutterunternehmen Alphabet war, Vorsitzender des Defensive Innovation Board. Google-Manager Milo Medin ist Mitglied des Beirats. Die 2016 vom Pentagon gegründete Organisation hat die Aufgabe, das Kriegsministerium in Sachen technische Innovationen zu beraten und die Innovationskraft des Silicon Valley auf die Streitkräfte zu übertragen.
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Redebeitrag: Wie ein BMW-Marketingprojekt aus dem Wrangelkiez verscheucht wurde

Hallo zusammen,

beim letzten Kiezspaziergang gegen den Google-Campus haben wir euch die kleine Geschichte der Cuvrybrache erzählt. Heute wollen wir einen Teil davon rausgreifen. Und zwar wie die Imageveranstaltung BMW-Guggenheim-Lab dort aus Kreuzberg rausgeschmissen wurde.

Im Sommer 2012 sollte auf der Cuvrybrache das BMW-Guggenheim-Lab entstehen. Das Jahr zuvor war es in New York, 2013 gings nach Mumbai. Danach war dann plötzlich Schluß, eigentlich sollte es noch bis 2016 weiter gehen. Laut dem Leiter des BMW-Kulturengagements hatte „der heftige Streit um das Projekt in Berlin mit der Entscheidung aber nichts zu tun.“

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Banner Abschluskundgebung 28.07.

Transpi 28.07.2018

Pressemitteilung: Nein zu runden Tischen mit Politik und Google

Zu den Versuchen von Google und Vertreter*innen der Berliner Politik,
uns zu einem Runden Tisch einzuladen und Kompromisse für die
widerstreitenden Interessen in Kreuzberg zu finden sagen
wir, einige Anwohner*innen und Initiativen, die den Google Campus im
Umspannwerk in der Ohlauerstraße verhindern wollen: Es gibt nichts zu
verhandeln und wir lassen uns nicht spalten!

In den vergangen Wochen wurden einige von uns von Rald Bremer
(Pressesprecher vom Google Campus) oder Vertreter*innen der Politik
angesprochen, ob wir Interesse an gemeinsamen Gesprächen hätten. Ganz
offiziell machte der Baustadtrat Friedrichshain-Kreuzbergs, Florian
Schmidt (Grüne) bereits am 10.04.2018 in der taz
(http://www.taz.de/!5497632/) einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen. Er
möchte einen Runden Tisch einberufen– mit welchen Akteur*innen aus der
Stadt ist noch unklar, aber auf jeden Fall mit Google – um den
Konflikten im Kiez beizulegen. Eine einvernehmliche Lösung mit Google
steht für uns jedoch nicht zur Debatte.

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Kiezspaziergang 28.07 16:00 Kotti

Figth Google!

Neue Broschüre erschienen!

Keine guten Nachbarn: Google, Factory & Co.
Die vorliegende Broschüre ist ein Gemeinschaftswerk von NoGoogleCampus: engagierte Nachbar*innen aus Kreuzberg, Neukölln und Treptow sowie Aktive aus den Initiativen Lause bleibt, GloReiche Nachbarschaft und Bizim Kiez. Illustrationen von Lena Ziyal und Max Sauermoser.

Link zum PDF

Redebeitrag von Capulcu

Mit Spannung verfolgen wir die Entwicklung und den Kampf hier in Berlin.
Von den USA wissen wir, dass der technologische Angriff auf die
Lebensformen einer ganzen Gesellschaft aus Clustern organisiert wird -
Zusammenballungen von Unternehmen. Und hier sind es nicht nur die
zentralen Unternehmen, sondern auch die Sammelpunkte ihrer technischen
Intelligenz, aus dem die Angreifer und ihre Strategien erbrütet werden.
Ein solcher Sammelpunkt ist der neue Start-up Campus hier in Berlin.
Berlin hat den stärksten Cluster des gegenwärtigen Angriffs in
Deutschland, ein führender Cluster in Europa, mit der vitalsten
Start-up-Szene.

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Plakat-Reihe „Google informiert:“

Anlässlich unseres geplanten Google-Campus in Berlin-Kreuzberg möchten wir dich über unsere Absichten informieren.

Leider werden wir von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern falsch verstanden. Ein breiter Protest gefährdet somit die Aufwertung Berlins und die guten Absichten unseres Unternehmens. Um mit Vorurteilen aufzuräumen und mit euch direkt in Dialog zu treten, wenden wir uns hiermit direkt an alle Kritikerinnen und Kritiker. Wir tun unser bestes – für Dich, für eine bessere Welt!

gefunden auf:
https://de.indymedia.org/node/19736

Neue Termine

siehe: Termine

Dienstag, 24.04.2018, 18 Uhr, vor dem Axel-Springer-Hochhaus (Axel Springer Str 65)
Kein Award für Ausbeutung – BILD belobt Bezos: wir stellen uns quer! Make amazon pay!

Montag, 23.04.2018, 16Uhr, NewYorck im Bethanien, Marieannenplatz 2b
Alghoritmische Kriegsführung: Google und das Militär

Montag, 16.04.2018, 16Uhr, Line206, Linien Str. 206
Start-Up War: Bundeswehr und Gründerszene

Samstag, 14.04.2018, 14 Uhr, Potsdamer Platz
„Google Campus & Co verhindern“ – Block auf der Demonstration
„WIDERSETZEN – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“

siehe: TOP-B3rlin

Freitag, 13.04.2018, 16:30Uhr, Oranienplatz
„Deliveroo Shame on you! Fahrraddemo

Montag, 09.04.2018, 16Uhr, NewYorck im Bethanien, Marieannenplatz 2b
Hybride Kriegsführung: Digitalisierte Landstreitkräfte

Freitag, 06.04.2018, 18 bis 19Uhr,
„Lärm Stunde“ vor dem geplanten Googlecampus

Freitag der 13. – Deliveroo, Shame on You!

Freitag 13.04.

source: https://deliverunion.fau.org/

Breaking: Deliveroo has been voted as the worst employer in the Arbeitsunrecht awards, for its union busting activities and contempt for workers rights!

Whenever a Friday falls on the 13th of the month Aktion ./. arbeitsunrecht prepares a vote for the worst employer award and this time Deliveroo won! The prize? A state wide day of action against Deliveroo.

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Redebeitag von der Friedel54 im Exil

Unser Kiezladen in der Neuköllner Friedelstr. 54 wurde Ende Juni 2017
geräumt. Über 700 Bullen und 38 Zivilbeamte waren im Einsatz und räumten
brutal eine 150-köpfige Sitzblockade. Wir möchten uns an dieser Stelle
noch einmal bei allen Unterstützer*innen bedanken, die uns am Tag der
Räumung und in der Zeit davor so stark untersützt haben.
Trotz der brutalen Räumung gibt es uns, das Friedel Kollektiv immer
noch! Wir streiten weiter als Friedel im Exil. An verschiedenen Orten
und in verschiedenen Räumen gibt es nun kostenlose Mietrechtsberatungen,
Essen gegen Spende, Tresenabende und Info-Veranstaltungen, zum Beispiel
zu Gentrifizierung, Antifaschismus oder Selbstorganisation.
Auch wenn uns unser Raum genommen wurde, haben wir in diesem Kampf viel
gewonnen. Wir sind als Kollektiv zusammen gewachsen und konnten
Solidarität erleben. Wir konnten fast ein Jahr mietfrei arbeiten,
kochen, diskutieren und feiern. Wir konnten der Hausgemeinschaft Platz
bieten für ihren Kampf gegen Mieterhöhungen und ungewollte
Modernisierung. Wir konnten weitere Menschen und Hausgemeinschaften
motivieren zu kämpfen und sie dabei unterstützen. Wir konnten viel
Wissen und Erfahrung sammeln, die wir nun gerne weitergeben.
Für uns ist dieser Kampf nicht vorbei. Er geht jeden Tag weiter!

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Kein Award für Ausbeutung – BILD belobt Bezos: wir stellen uns quer! Make amazon pay!

Dies ist eine gemeinsame Erklärung die beim ersten Vorbereitungstreffen gegen die Springer-Bezos-Gala in Berlin verabschiedet wurde

Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat den Amazon-Gründer Jeff Bezos im Jahr 2014 zum schlimmsten Chef des Planeten gekürt; ausgerechnet der Springer-Verlag, Dachverband für Deutschlands bekannte Hetzblätter wie der „BILD“-Zeitung, will ihn am 24. April in Berlin für sein „visionäres Geschäftsmodell“ auszeichnen.

Dieses Geschäftsmodell hat eine wesentliche Grundlage: Die Ausbeutung von Arbeitskräften wird mit System organisiert. In Amazons Logistik-Zentren werden die Beschäftigten über Handscanner in ihren Arbeitsschritten kontrolliert, mit „Feedback”-Gesprächen durch Vorgesetzte eingeschüchtert und zu noch höherem Arbeitstempo und Wettbewerb getrieben. Solche Arbeitsbedingungen sind krank und machen krank.

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Redebeitrag der Kampagne „Make Amazon pay“

„Bei Google und Amazon kreuzen sich zentrale Tendenzen des gegenwärtigen Kapitalismus, aber auch des Widerstands gegen sie“

Liebe Kreuzberger*innen,

wir von der Kampagne „Make Amazon pay“ sind gebeten worden, ein paar Worte über unsere Kampgane, die Kämpfe bei Amazon und euren Kampf an euch zu richten. Damit ihr uns einornden könnt, wagen wir einen Rückblick auf die erste Aktion der Kampagne am vergangegen „Black Friday“.

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Redebeitag von DeliverUnion

Redebeitrag von der DeliverUnion-AG für den Kiezspaziergang von googlecampusverhindern

Die DeliverUnion sind Arbeiter*innen von den Fahrrad-Essenslieferdiensten Foodora und Deliveroo, die sich seit etwa einem Jahr in der FAU Berlin gegen die Arbeitsbedingungen in beiden Unternehmen organisieren.

Deliveroo ist ein StartUp mit Hauptsitz in London, das inzwischen Fahrer*innen in dutzenden Städten auf der ganzen Welt beschäftigt. Wobei eigentlich alles, was Deliveroo bereitstellt, eine App und eine Internetseite ist. Die Fahrer*innen hier sind inzwischen fast ausschließlich als „Freelancer“ beschäftigt. Das bedeutet: Sie müssen nicht nur das Fahrrad, das Handy und die komplette Ausrüstung stellen, die man für diesen Job braucht (Rucksack, Kleidung, etc.). Sie bekommen auch kein Kranken- oder Urlaubsgeld von Deliveroo, keine Unfallversicherung, und keinen festen Stundenlohn. Jede abgeschlossene Lieferung bringt 5€ – darüber hinaus gibt es nichts.

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Redebeitrag zum FullNodeHub im Postgebäude

Im September 2017 erklärte der Wirtschaftssenat in einer
Pressemitteilung, dass Berlin mit der Eröffnung zweier sogenannter Hubs
seinem Ziel, zum europäischen Silicon Valley zu werden, näher gekommen
wäre. Sinn und Zweck dieser Hubs ist es, Austauschplattformen in real
life zu sein, in denen sich Start-Ups, Wissenschaft, Mittelstand und
Großunternehmen vernetzen und dadurch innovativ tätig werden können. Der
erste Hub-Standort befindet sich in der Hardenbergstraße im ehemaligen
Hauptsitz der Berliner Bank und beherbergt den FinTech-Hub, um
Kompetenzen auf dem Finanztechnologie-Markt zu entwickeln. Der zweite
Standort ist am anderen Ende des Görli in der früheren Agfa-Fabrik.
Unter der Ägide der Factory sollen hier die neuesten Erkenntnisse aus
der Wissenschaft des Internets der Dinge erst in Warenform, dann zur
marktreife gebracht werden.

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1. Kiezspaziergang 3.3.2018 at 3 pm, Schlesisches Tor

take a look under stuff to find the layouted flyer… and spread the word

[german version below / deutsche Version unten]

Demonstration: Fight Google Campus & Co

This year in spring or summer, Google plans to open its „Berlin Campus“ in the premises of the former Umspannwerk on Ohlauerstraße / Paul-Linke-Ufer. According to Google, this campus will be a place for start-ups to network and exchange. Google’s basic idea for establishing the Campus is to be the first one to spot those concepts that are promising to be the most profitable ones and to win the attracted founders for their company on the long run.

There already exist six other “Google Startup Campus”, e.g. in Sao Paulo and in Seoul. The neighborhoods close to them soon experienced their impacts. In London for example commercial rents doubled within the first two years. (mehr…)

Noise Against Google, 02.03.3018 at 6pm

Lärm gegen Google,02.03.2018 18Uhr, vorm Umspannwerk (Ohlauerstr / Paul-Linke-Ufer)

Bring pots and pans and other percussive instruments (jugs for bass?), and
anything that sounds *loud*! Also feel free to bring flyers, posters, banners, etc.

…wie jeden 1. Freitag im Monat
…like every 1. friday of the month

Klare Ansage auf der Straße: Fight Google!

fight_google_umspannwerk
Offenbar haben Anwohner*innen durch einen großflächig auf die Straße vor dem Umspannwerk gemalten Schriftzug deutlich gemacht, was viele in den angrenzenden Kiezen vorhaben: FIGHT GOOGLE!

Einen kleinen Text dazu findet ihr auf Indymedia:
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Aushang Baustelle Umspannwerk

Umbauzeit ist zumindest laut diesem Aushang 08.2017 bis 08.2018 !!!
Und die interessierte Nachbarschaft darf erfahren, wer mit Google zusammenarbeitet: Projektsteuerung, Bauüberwachung, Architekturbüro und die Rohbaufirma sind dort gelistet.

Do, 22.02. Infoveranstaltung

Google Campus X-Berg & Technologiekritik

20Uhr Kaderschmiede

https://rigaer94.squat.net/

Mi, 24.01. Gegen Foodora und Co!

Die Smart-City hat viele Gesichter. Fette Profite mit Immobilien und Start-Ups auf der einen Seite stehen schlechte Löhne und steigende Mieten auf der anderen Seite gegenüber. Bei Deliveroo oder Foodora besonders drastisch: die Leute bekommen nicht mal die Arbeitsgeräte (Fahrräder) gestellt. Der Staat droht indes Leuten, die solche Jobs nicht annehmen mit Hartz4-Sanktionen. Was tun: dem ganzen Laden den Kampf ansagen. Google vertreiben. Solidarität mit den Leuten, die sich bei Deliveroo und Co organisieren!

Seien wir dabei an diesem Mittwoch, 14:30 in der Oranienburgerstraße 70 bei der Delivery Hero Berlin Zentrale!

Weitere Infos und den Aufruf (englisch und deutsch) findet ihr hier
und natürlich hier auf dem Blog….
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Nächstes Treffen: Donnerstag, 18.01., 19 Uhr im Bethanien

„Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg verhindern!

Planungs- und Diskussionstreffen

Donnerstag, 18. Dezember 2018, 19 Uhr

NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2a

Alle, die Lust und Ideen haben den Google Campus im Rahmen einer antikapitalistischen Kampagne zu verhindern und Sand im Getriebe der kapitalistischen Stadt sein möchten: fühlt euch herzlich zum nächsten Kampagnen-Treffen eingeladen!

Geplanter „Google Startup Campus“: Stören – Besetzen – Blockieren – Sabotieren – Verhindern!


Bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen – Gewerbemieten senken – Immobilienkonzerne enteignen!
Anfang 2018 soll in Kreuzberg in der Ohlauer Straße (im alten Umspannwerk, Ecke Paul Linke Ufer) ein sogenannter „Google Startup Campus“ eröffnen. Auf einigen tausend Quadratmetern will Google einen Ort schaffen, wo nicht nur diverse sogenannte „Startups“ Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch finden, sondern wo vor allem Google selbst frühen Zugang zu möglicherweise profitablen neuen Ideen erhält und nebenbei eine Menge Daten abgreifen kann.

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Kreuzberg: Verdrängung, Internetkonzerne, Start Ups

Internetkapital ist eben auch nur Kapital und scheisse. Ein weiteres Beispiel in Kreuzberg: Die sogenannten „Samwer-Brüder“ haben offenbar das alte Postgebäude an der Skalitzer Strasse gekauft. Ihr Plan: Start Ups ins Gebäude und den „Privatklub“ rausschmeissen. Ob Internet- oder sonstiges Kapital: Immobilienkonzerne enteignen!

*****

(geklaut aus dem Tagesspiegel)

Gentrifizierung in Berlin Kreuzberger „Privatclub“ vor dem Aus

Die Samwer-Brüder sollen das frühere Postgebäude an der Skalitzer Straße 85 gekauft haben. Sie verlangen doppelte Miete und geben Konzertverbote. Ralf Schönball

Und wieder hat es einen Kultbetrieb der Kreuzberger Club- und Kulturlandschaft erwischt: Der „Privatclub“ an der Skalitzer Straße 85 hat einen neuen Vermieter und der Käufer des früheren Postgebäudes verlangt doppelt so viel Miete von dem Konzert- und Partyveranstalter wie bisher.

22 Euro je Quadratmeter im Monat fordert der Eigentümer, angeblich die Internet-Unternehmer Samwer. Eine Verlängerung des Mietvertrages über das Jahr 2022 sollen sie auch ausgeschlossen haben, so Club-Betreiber Norbert Jackschenties: „Wir werden verdrängt.“
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„Google Startup Campus“ in Kreuzberg verhindern – für eine linksradikale Kampagne

Wie sich mittlerweile hoffentlich rumgesprochen hat, plant Google für Anfang 2018 die Eröffnung eines sogenannten „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg in der Ohlauer Strasse.

Google ist ein Großkonzern, der nicht nur wie jeder andere kapitalistische Konzern ausschließlich an Profit interessiert ist, sondern seine Profite auch noch mit sehr unangenehmen Methoden macht, etwa mit massenhafter Datenspeicherung und Auswertung. Für die angrenzenden Gebiete in Kreuzberg und Neukölln würde ein „Google Startup Campus“ voraussichtlich eine drastische weitere Verschärfung der bereits stattfindenden Entwicklung von steigenden Mieten und Verdrängung bedeuten.

Wir haben keinen Bock auf diesen Scheiss. Wir denken jedoch, dass es eigentlich ganz gute Chancen gibt, durch kreativen, wütenden, vielfältigen Protest nicht nur Google ordentlich zu nerven, sondern vielleicht sogar den geplanten „Google Campus“ noch zu verhindern.
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„Google Campus“ in Kreuzberg verhindern! Planungs- und Diskussionstreffen 07.12.

„Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg verhindern!

Planungs- und Diskussionstreffen

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19 Uhr

NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2a

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Einer der weltgrößten Konzerne, „Google“ bzw. deren Mutterkonzern „Alphabet“, plant für Anfang 2018 die Eröffnung eines sogenannten „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg in der Ohlauerstraße.

Google ist ein gigantischer Konzern im Bereich Internet und Technologie, der jährlich Milliarden an Gewinnen erwirtschaftet. Entgegen seiner Außendarstellung ist Google kein „guter“ Konzern. Wie anderen Konzernen auch ist diesem Konzern nichts zu dreckig, wenn sich damit Profite erwirtschaften lassen. Massenhafte Überwachung und Datensammlung, Ausnutzung von Monopolstellungen, Zensur, Zusammenarbeit mit dem Militär – hierfür steht Google.

Google steht auch für hemmungslosen, ungezügelten Kapitalismus. So zahlt Google auf seine Milliardenprofite in Europa dank diverser Bilanztricks so gut wie keine Steuern – und ist darauf auch noch stolz.

Durch den geplanten „Google Startup Campus“ will Google frühzeitig Informationen über möglicherweise profitable Ideen erhalten, profitversprechende Startups an Google binden und natürlich auch hier wieder Unmengen an Daten über die Nutzer*innen sammeln.
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„Fuck Google“

Bunte Farbkleckse an der Hauswand und ein etwa vier Meter langer Schriftzug der besagt: „Fuck Google!“ – dieser Anblick hat sich Anwohnern geboten, die am Dienstag am alten Umspannwerk an der Ohlauer Straße in Kreuzberg vorbeigingen. In dem Gebäude soll der sogenannte Google-Campus entstehen. Der Internetriese möchte dort bald ein Weiterbildungszentrum für Berliner Gründer eröffnen. Doch dagegen regt sich immer wieder Protest.

Laut der Berliner Polizei hörte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am Montagabend Knallgeräusche und entdeckte kurz darauf dutzende Farbflecken an der Klinkerfassade des Gebäudes. Außerdem stellte die Polizei diverse gegen Google gerichtete Schriftzüge fest. Durch die Attacke wurden auch fünf neben dem Gebäude geparkte Autos beschmutzt. Die Ermittlungen hat der polizeiliche Staatsschutz übernommen, da ein politischer Hintergrund der Tat angenommen wird.

Es ist nicht der erste Protest, der sich in Kreuzberg gegen das Google-Projekt regt. Immer wieder war in der Vergangenheit mit Plakataktionen oder einem Anti-Google-Café gegen den zukünftigen neuen Nachbarn aus den Vereinigten Staaten protestiert worden. Auch die Kreuzberger Bezirkspolitik ist, so scheint es, nicht begeistert vom Google-Campus. Im April hatte Julian Schwarze, Fraktionssprecher der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg, erklärt, man befürchte durch die Veranstaltungen dort zusätzliche Lärmbelastungen für die Anwohner. Es war sogar spekuliert worden, Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) habe die Umbaupläne von Google abgelehnt. Google-Sprecher Ralf Bremer bestreitet dies, es finde im Gegenteil ein sehr konstruktiver Austausch mit Baustadtrat Schmidt statt. „Die Debatte im April hat aber sicherlich dazu beigetragen, dass es zu Missverständnissen über unser Vorhaben hier gekommen ist“, sagte Bremer. Man wolle in Kreuzberg keine neue Google-Zentrale errichten. Von Google selbst, so Bremer, würden maximal zehn Mitarbeiter im Haus an der Ohlauer Straße arbeiten: „Niemand braucht hier Angst zu haben, dass die Mieten durch Google-Mitarbeiter in die Höhe getrieben werden.“

Um für mehr Verständnis für das Projekt zu werben, seien die Google-Campus-Mitarbeiter nun im Kiez unterwegs und sprächen mit Anwohnern. „Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht“, ergänzte er. Die Schmierereien an der Hauswand wolle man nun so schnell wie möglich beseitigen. Eröffnet werden soll der Campus dann im Laufe des Jahres 2018.

(geklaut aus der Mottenpost)



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