Kundgebung gegen neues „Startup“-Zentrum in der Prinzenstraße

***English below***

AKTION VOR DER TÜR DES BERLIN ART PRIZE FREITAG, 28.09.2018, 20:00 – 1:00 UHR
Prinzenstraße 34, U-Bahn Moritzplatz

Im Sommer dieses Jahres wurde die Kreuzberger Filiale des Autoverleihers Robben und Wientjes in der Prinzenstraße geschlossen. Das Gelände wurde an die Firma Pandion verkauft, sechstgrößter
Immobilienentwickler Deutschlands. Was kommt, ist eine 150 Millionen Euro schwere Gewerbeimmobilie mit dem Namen “The Shelf“: ein neues Zuhause für Startups und Firmen, die sich die Miete von 20-25 € / qm leisten können. Ein geringer Bruchteil (3,8%) der Flächen sollen für einen reduzierten Preis an ansässige Gewerbe vergeben werden – aber nur für 10 Jahre. Uns ist das zu wenig! Hier kriegen wir keinen Fuß mehr rein. (mehr…)

Google – Wie ein Konzern den Journalismus dominiert

(geklaut von hier)

Der Suchmaschinen-Konzern ist für die Verlagsbranche beinahe unverzichtbar. Doch Googles Dominanz scheint kaum jemand zu stören. Eine Datenanalyse von netzpolitik.org zeigt, wie Google mit einem 150-Millionen-Euro-Programm den Medienverlagen Honig ums Maul schmiert. Hier unser Einblick in die Welt des Google-finanzierten Journalismus. (mehr…)

Neue Newsletter-Liste!

Ab sofort wird es regelmässig-unregelmässig einen Newsletter zum Kampf gegen den geplanten „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg geben.

Du willst über Termine, Aktionen und sonstige wichtige Neuigkeiten per E-Mail informiert werden? Um Dich für den Newsletter einzutragen, kannst Du entweder eine Mail an googlecampusverhindern-subscribe // at //lists.riseup.net schicken oder dich hier direkt in die Newsletter-Liste eintragen.

Samstag, 22.09.18 // ab 19 Uhr // Anti-Google-Tresen in der Meuterei

Meuterei: Google-Campus Kreuzberg verhindern – (Tech)Herrschaft abschaffen

Google will in Kreuzberg einen Start-Up-Campus eröffnen. Aber was macht Google eigentlich alles? Herrschaftsstrukturen verändern sich, weiten sich aus und dringen in alle Bereiche des Lebens ein. Was macht dieser technologische Angriff? Außerdem ein paar Informationen über den Google-Campus Berlin. Danach Diskussion: Wie technologische Herrschaftsstrukturen angreifen anhand eines konkreten Projektes wie dem Google-Campus?

Außerdem: Mit den „Best of Cocktails“ gegen Google trinken und zu analoger technologiekritischer Musik vom Plattentellen wippen. Solikohle geht in den Widerstand gegen GoogleCampus!

Ein Jahr „Factory Berlin“ in Treptow – nerven & stören!

Rund um die „Factory Berlin“ an der Lohmühlenstraße in Treptow, in direkter Nachbarschaft zum Görlitzer Park – einem exemplarischen Projekt von Verdrängung von Kleingewerbe und Künstler*innen zugunsten hoher Profite und Räumen für die Tech-Startup-Szene – ist es viel zu ruhig. Auch Google hat hier bereits heute übrigens Büro- und Gewerbeflächen.

Es lohnt sich vielleicht ein gelegentlicher Blick auf die „Factory“-Homepage: Es gibt viele Möglichkeiten, die Betreiber*innen und Nutzer*innen der „Factory“, also diejenigen, die von Verdrängung direkt profitieren, zu nerven und zu stören.

„Come along and join us for checkout drinks this coming Friday with your fellow community members. We will have drinks and some chill-out tunes to prepare you for the weekend. Join us in our Factory Cafe, located on the Ground Floor.“ Warum nicht hier mal vorbeischauen am einem beliebigen Freitag, und sagen wie scheiße wir sie finden?

Bis Juli gabs auch noch regelmässig den „After work run“ der „Factory“ im Görlitzer Park – vielleicht auch eine gute Möglichkeit, den Factory-Arschlöchern vielleicht mal ordentlich die Meinung zu sagen, falls das nochmal stattfinden sollte?

Ein Jahr „Factory Berlin“ in Treptow – ein Jahr Rausschmiss & Verdrängung

## Eine Geschichte von Startups und Verdrängung ##

Büromieter fürchten Kündigungen Ende Juni
Berüchtigter Immobilienbesitzer Marweld kauft historisches Fabrikgebäude in Alt-Treptow

Für eine Investitionssumme von 23 Millionen Euro hat der Immobilienbesitzer Boris Gregor Marweld ein Bürogebäude in Alt-Treptow gekauft. Die Mieter fürchten nun ihre Kündigung Ende des Monats.

Als Ralf Güthe am 17. Mai einen Brief von der »Stiftung Bildung und Handwerk« bekommt, das Haus mit seinem Büro sei verkauft und er solle ab Juni seine Miete an die »JoLo Berlin Liegenschafts-GmbH« überweisen, hatte der Kräuterlikör-Hersteller gerade die Produktionsräume seiner kleinen Firma umfangreich ausgebaut. Bereits 19 Jahre ist der Geschäftsführer von »sensatonics« Mieter in der Lohmühlenstraße 65, einem roten Klinkerbau am Ende des Görlitzer Parks, in dem auf vier Etagen vor allem Selbstständige wie Psychologen, Übersetzer und Geisteswissenschaftler arbeiten. (mehr…)

Google Campus geräumt – wir besetzen weiter!

(geklaut von hier)

Wir haben heute den Google Campus erfolgreich besetzt. Die Aktion ist Teil des Kampfes gegen steigende Mieten und Verdrängung in Berlin. Der geplante Google Campus würde diese Entwicklung weiter zuspitzen.
Geplant war eine Kiezversammlung um 18 Uhr vor Ort, um über eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes zu diskutieren. Wir sind nicht überrascht darüber, dass der hochgerüstete Staatsapparat dies zum Schutz des Privateigentums verhindert hat. Obwohl mittlerweile die Hälfte der Berliner Bevölkerung Besetzungen begrüßt, haben die Staatsbüttel nichts Besseres zu tun, als die Situation in der üblichen Schlägermanier zu klären; sechs Leute wurden brutal festgenommen. Auch das überrascht uns nicht.
Aber wir haben noch einige Überraschungen in petto. Wir werden weiter besetzen, sabotieren und uns Orte aneignen. Solange bis wir es nicht mehr müssen.
Der heiße Herbst hat gerade erst begonnen!

Der Rat der Besetzerinnen

Mehr Presse

Schon vorher war der Protest gegen den geplanten „Google Startup Campus“ international ein Thema, wie etwa ein kleiner Blick auf unseren (unvollständigen) Presse-Spiegel zeigt.

Durch die Besetzung gab es jetzt erneut ein großes Presseecho, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern international; so sind etwa Beiträge zur Besetzung bei CNN-Türkei und in Nigeria erschienen.

Auch wenn die Besetzung nach kurzer Zeit bereits brutal durch die Polizei geräumt wurde, hat sie – hoffentlich – Google einmal mehr klargemacht, dass es überhaupt keine gute Idee ist, ausgerechnet in Kreuzberg einen „Google Startup Campus“ eröffnen zu wollen. Solidarische Grüsse an alle von Polizeigewalt Betroffenen!

„Google Startup Campus“? Gemeinsam verhindern!

Ohne Worte

Solidarität mit den von Polizeigewalt Betroffenen!

Laut Twitter sind mindestens 6 Aktivist*innen von der Polizei in die Gefangenensammelstelle (GeSa) am Tempelhofer Damm verschleppt worden.

Wir sind solidarisch mit allen von Polizeigewalt Betroffenen, mit Verletzten und Festgenommenen! Die Gefangenen in der GeSa sind unverzüglich und sofort freizulassen!

Auch die Polizeigewalt, die hier der rotrotgrüne Senat auf friedliche Aktivist*innen loslässt, wird unseren gemeinsamen, wütenden, kreativen, bunten, vielfältigen und hoffentlich erfolgreichen Protest gegen den geplanten „Google Startup Campus“ nicht stoppen!

Aktuelle Infos (nicht nur) über die Situation der Gefangenen gibts weiterhin auf twitter.

Vorläufiger Überblick Presse

  • Google-Besetzung in Berlin: Das sollte nur ein Anfang sein (taz)
  • Besetzer: Google soll gehen (nd)
  • Polizei beendet Besetzung des Google-Campus (Tagesspiegel)
  • Proteste gegen Gentrifizierung – Polizei räumt besetzten Google-Campus in Kreuzberg (Berliner Zeitung)
  • Aktivisten besetzten Google-Campus in Berlin (golem.de)
  • Demonstration: Polizei geht gegen Aktivisten am Google Campus vor (Berliner Morgenpost)
  • Polizisten lösen Blockade vor dem Google Campus auf (rbb)
  • Protest gegen Mietenerhöhung: Aktivisten besetzen Google-Campus in Kreuzberg (BZ)
  • Protest gegen US-Konzern – Aktivisten besetzen den Google-Campus in Kreuzberg (Berliner Kurier)
  • Herbst der Besetzungen eröffnet – Google Campus besetzt (indymedia.de)
  • Gebäude geräumt, Polizeigewalt. Jetzt erst recht: Campus verhindern!

    Mittlerweile hat die Polizei gewaltsam geräumt, es gab Festnahmen.

    Wir sagen: Heute ist nicht aller Tage – wir kommen wieder, keine Frage!

    Jetzt erst recht: GEPLANTEN GOOGLE STARTUP CAMPUS GEMEINSAM VERHINDERN!!!

    Wir werden der Albtraum für das Google-Management sein…

    Geplantes „Google Campus“-Gebäude besetzt!

    (geklaut von hier)

    Mehr Infos gibts u.a. auf twitter.

    Google Campus besetzt!

    Wir haben heute das Umspannwerk in Kreuzberg besetzt, um den dort geplanten Google Campus zu verhindern, damit gegen die explodierenden Mieten vorzugehen und den Ort für etwas Besseres zu öffnen.

    Der Google Campus soll ein Magnet für nervige Jungunternehmer werden, von deren IT-Klitschen (»Start-Ups«) sich Google neue Ideen für das Konzerngeschäft verspricht. Neue Tech-Unternehmen treiben die Mieten in der Gegend weiter in die Höhe. Wo das endet, kann man in San Francisco beobachten, das mal eine halbwegs lebenswerte Stadt gewesen sein soll. (mehr…)

    Berlin: 20 Jahre Google – Happy Birthday Gentrification!

    Nun ist es soweit: Bereits heute werben Immobilienunternehmen mit der Nähe zum zukünftigen „Google Campus“ in Berlin Kreuzberg, obwohl dieser noch gar nicht eröffnet hat.

    Die dramatischen Auswirkungen einer tatsächlichen Eröffnung des „Google Campus“ werden etwa an dieser aktuellen Anzeige auf „Immonet“ (1) deutlich.

    Eine einfache Gewerbefläche im Hinterhaus von 205 m² wird hier für sage und schreibe 875.000 Euro zum Kauf angeboten – das sind 4.270 Euro pro m². Hinzu kommt eine Provision von 62.000 Euro bei Vertragsabschluss für das Makler-Unternehmen. Der hohe Preis wird u.a. begründet mit der Nähe zum zukünftigen Google Campus. (mehr…)

    Donnerstag, 13.09.18: Offenes Anti-Google-Treffen

    Noch in diesem Herbst soll der sogenannte „Google Startup Campus“ in der Ohlauer Straße eröffnen. Viele Menschen finden das scheisse. Google ist ein Scheiß-Konzern, und ein „Google Campus“ hätte dramatische Folgen für die Umgebung in Form von noch schneller steigenden Mieten und noch mehr Verdrängung. Die Chancen, dieses Pläne zu durchkreuzen, sind aber vielleicht gar nicht so schlecht. Der Initiativkreis „Google Campus verhindern“ – ein Zusammenschluss von Menschen aus anarchistischen, autonomene, linksradikalen, emanzipatorischen, libertären, kommunistischen Zusammenhängen – lädt zum offenen Treffen: Gemeinsam den geplanten „Google Startup Campus“ verhindern!

    Donnerstag, 13.09.18 // 20 Uhr // NewYorck im Bethanien (Mariannenplatz 2a): Offenes Anti-Google-Treffen

    Demonstration 29.09.18: Liebig 34 verteidigen!

    Unser Protest gegen den geplanten „Google Campus“ ist immer auch ein Protest gegen die kapitalistische Stadtentwicklung, gegen steigende Mieten und Verdrängung, gegen Zwangsräumungen und Polizeigewalt, gegen Armut und Ausgrenzung. Deswegen: Heraus auf die Straße in Solidarität mit dem räumungsbedrohten Hausprojekt Liebig 34 in Friedrichshain! Die Liebig 34 „gehört“ zum Immobilien-Imperium von Padovicz, ein besonderes mieses Vermieter-Arschloch, dem in Friedrichshain über 200 und in ganz Berlin wohl etwa 3000 Häuser gehören. (mehr…)

    Weg mit Google! Alternativen zu „Android“ auf Smartphones

    Google schnüffelt diverse Daten der Nutzer*innen aus – natürlich auch mit „Android“ als Smartphone-Betriebssystem, etwa über den Standort des Nutzers. Als Google-Nutzer*in hat mensch kaum Möglichkeiten, sich gegen diese permanente Ausschnüffelei und Überwachung zu wehren. Obwohl diese miese Praxis Googles seit langem bekannt ist, weigert sich Google hier etwas zu ändern.

    Deswegen: Schöner leben ohne „Google“! Bei systemli.org gibts etwa eine ausführliche Anleitung, wie ein Smartphone auch ohne Google funktioniert. Oder wenn ihr es nicht selber machen möchtet, checkt mal resist.berlin

    Fight Gentrification – Google Campus & Co verhindern!

    Pressemitteilung: Erfolgreiches Wochenende gegen den geplanten „Google Startup Campus“

    Berlin, 02.09.18

    Ulrike Schneider vom Bündnis „Google Campus verhindern!“ ist zufrieden: „Das Wochenende ist für die Gegnerinnen und Gegner des geplanten „Google Startup Campus“ erfolgreich verlaufen.“

    Bereits am Donnerstag Abend war auf der „Kiezversammlung gegen Verdrängung“ im SO36, an der über 150 Menschen teilnahmen, der Protest gegen den geplanten „Google Startup Campus“ ein zentrales Thema.

    An der Demonstration, die am Samstag vom Oranienplatz zum geplanten „Google Startup Campus“-Standort in der Ohlauer Straße führte, nahmen 300 Menschen teil. Auf Transparenten und Plakaten, in Redebeiträgen und Sprechchören wurde die Ablehnung des Campus sichtbar und lautstark deutlich gemacht. (mehr…)

    Google-Produkte sind scheiße: Mails von „Gmail“ werden mitgelesen

    Wieder mal eine schlechte Nachricht über Google, die uns allerdings nicht überrascht: Mails von Nutzer*innen von Google-Mail-Konten („Gmail“) werden teilweise einfach so, ohne Information der Nutzer*innen, von realen Menschen mitgelesen.

    „Tech’s ‘Dirty Secret’: The App Developers Sifting Through Your Gmail“, titelte das „Wall Street Journal“. Ein ausführlicher Bericht (auf englisch) findet sich hier, kürzere Informationen (auf deutsch) etwa hier.

    Wie gesagt: uns überrascht das überhaupt nicht, und wir denken, das könnte und sollte wieder mal Anlass sein, sich von „Google“-Produkten zu verabschieden. Infos über Alternativen finden sich etwa hier.

    Google @ Factory Berlin

    Schon heute ist „Google for Entrepreneurs“, diese doofe Abteilung des doofen Google-Konzerns, in Berlin präsent, und zwar u.a. in der „Factory Berlin“ hinter dem Görlitzer Park.
    Anscheinend hat hier Google – im dritten Stock? – eigene Räume, und macht auch eigene Veranstaltungen.
    Warum unseren Protest gegen den geplanten „Google Campus“, gegen Verdrängung und Überwachung und gegen die ganze Start-Up-Yuppiiesierung der Innenstadt nicht mal zu Factory tragen, und auch dort Google gehörig nerven? (mehr…)

    Nazis entgegentreten – überall!

    Angesichts der letzten Ereignisse in Chemnitz/ Sachsen haben wir länger diskutiert, die Demo am Samstag abzusagen und dazu aufzurufen, gemeinsam den Nazis entgegenzutreten, uns dann aber dazu entschlossen, dass die Demo stattfinden soll.

    Trotzdem rufen wir natürlich dazu auf, den Nazis entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten – in Sachsen, in Berlin und überall. In Chemnitz – wo wie in anderen Städten Sachsens auch die Nazis sich unter dem Schutz und der Betreuung der herrschenden Regierung offenbar sehr wohl fühlen – sind für den heutigen Donnerstag und Samstag wieder größere Aktionen des widerlichen nationalistischen Mobs zu erwarten. Auch wir hoffen auf größere und stärkere Proteste gegen die nationalistisch-rassistische Scheisse!

    Heute, Donnerstag, 18:30 Uhr: Kundgebung auf dem Herrmannplatz gegen rechtsextreme Umtriebe, Nationalismus & Rassismus!

    Pressemitteilung: Google Campus verhindern! Demonstration am Samstag, 01.09.18

    Berlin, 27.08.18

    Der Sachverhalt dürfte allen Beteiligten klar sein. Sollte der geplante „Google Campus“ des milliardenschweren Google/ Alphabet-Konzerns tatsächlich wie geplant in der Ohlauer Straße in Kreuzberg eröffnen, droht eine weitere drastische Mieterhöhungs- und Verdrängungsspirale sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerberaum in der Umgebung.

    Doch ob der Campus jemals eröffnen wird, ist alles andere als sicher. Die Anwohnerinnen und Anwohner sind wütend. Verschiedene Initiativen rufen zu Aktionen gegen den Campus auf. Es gab und gibt bereits ein breites Spektrum an Widerstandsformen, von Kundgebungen vor dem geplanten „Campus“-Standort über Transparente und Wandmalereien überall in den anliegenden Straßen bis hin zu diversen Farbbeutel-Attacken auf das für den „Google Campus“ vorgesehene Gebäude. (mehr…)

    Demo am 01.09.18: Aufruf von „Zwangsräumungen verhindern!“

    Das Bündnis „Zwangräumungen verhindern!“ hat einen eigenen Aufruf für die Demonstration am 01.09.18, 14 Uhr Oranienplatz geschrieben.

    „Google will in unsere Nachbarschaft ziehen – in das Umspannwerk in der Ohlauerstraße oben am Kanal in dieses Backsteingebäude. Viele Nachbar*innen laufen bereits Sturm dagegen. Aber ist Google wirklich so gefährlich? Kann meine Suchmaschine gefährlich für mich werden, wenn sie in meiner Nachbarschaft wohnt? (mehr…)

    Kiezversammlung Donnerstag, 30.08., im SO 36

    Neben anderem wird auch der Protest gegen den geplanten „Google Campus“ auf der nächsten Kiezversammlung am kommenden Donnerstag im SO 36 ein wichtiges Thema sein. Es wäre toll, wenn hier viele Menschen kommen würden!

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    6. Kiezversammlung gegen Verdrängung
    Donnerstag, 30.8.2018, Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.30 Uhr
    SO36, Oranienstr. 190, Berlin-Kreuzberg
    *********************************** (mehr…)

    Infomaterial für die Demo und gegen Google-Campus & Co

    Flugblätter, Plakate, Flyer etc. zum Abholen, Verkleben, Verteilen können u.a. an folgenden Orten abgeholt werden:

    Meuterei (Reichenberger Straße 58, ab 19 Uhr geöffnet)
    Schwarze Risse Buchladen (im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a)
    NewYorck im Bethanien (Mariannenplatz 2a)

    Wenn es irgendwo nix mehr gibt, lasst es uns doch wissen durch eine kurze Mail…

    International immer bekannter: der Protest in Berlin gegen den geplanten „Google Campus“

    Wie leicht aus unserem Presseüberblick zu sehen ist, ist mittlerweile weit über die BRD hinaus der Protest gegen den geplanten „Google Startup Campus“ in Kreuzberg bekannt.
    So hat auch das Internetportal „I-News“ aus London den Artikel „Google workers protest company decision to build censored search engine for China“ mit dem Bild „An anti-Google banner is displayed in Berlin’s Kreuzberg district in August 2018″ illustriert. Wir finden das gut so!

    Google soll zensierte Suchmaschine für China planen

    (geklaut bei Zeit online)

    Laut Medienberichten will Google in den chinesischen Markt zurückkehren und dafür die Zensur bedienen. Eine staatliche Genehmigung gebe es noch nicht.

    Der US-Internetkonzern Google plant Medienberichten zufolge eine zensierte Version seiner Suchmaschine, um wieder auf den weltgrößten Internetmarkt in China zu kommen. Das berichteten das US-Portal The Intercept und die New York Times unter Berufung auf Insider. (mehr…)

    Mitarbeiter überwachen leicht gemacht dank Google

    (geklaut bei „futurezone“)

    Ein neues Patent von Google deutet daraufhin, dass der Konzern es Unternehmen leicht machen könnte, die eigenen Angestellten auszuspionieren.

    Am 9. August hat das US-Patentamt eine Patentanmeldung von Google veröffentlicht, die auf den ersten Blick harmlos wirkt. Dabei geht es um „eine Methode und ein System für automatisierte Arbeitsmuster-Quantifizierung“, den „Google Success Productivity Focus Coach“. Auf den zweiten Blick beinhaltet die Anmeldung aber auch Folgendes: „Es besteht Bedarf an einem Tool, das den Prozess automatisiert, Arbeitsmuster zu quantifizieren und Feedback zum Fokus der Arbeitnehmer zu ermöglichen.“ (mehr…)

    Demonstration „Google Campus verhindern!“ am 01.09.18

    +++ gerne veröffentlichen +++ gerne Aufruf unterstützen +++

    Demonstration: GOOGLE CAMPUS UND CO VERHINDERN!

    Samstag, 01.09.18 // 14 Uhr // Oranienplatz, Kreuzberg

    Noch wird im Umspannwerk gebaut. Aber schon bald könnte der geplante Google-Campus in Kreuzberg Realität sein. Bis Ende dieses Jahres soll Googles Start-Up-Schmiede eröffnen. Wer glaubt, der Einzug des Technologiekonzerns in das rote Backsteingebäude hätte keine Konsequenzen, liegt falsch. Vielmehr werden Mietsteigerung, Verdrängung und Prekarisierung die Folgen sein. Im Netz der kapitalistischen Sachzwänge wird demokratische Mitbestimmung inzwischen nicht mal mehr vorgespielt. Die Menschen, die diese drastische Umstrukturierung ihrer Lebensräume betrifft, werden nicht gefragt.
    (mehr…)

    „Startup-Spaß führt zu sozialer Verdrängung“

    (geklaut aus dem „nd“)

    »Factory Berlin« eröffnet »IoT Hub Berlin« / LINKE kritisiert Ansiedlung von Technikkonzernen

    »Die Chemie muss stimmen«, sagte Andreas Goerdeler vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Einweihung des neuen »IoT Hub Berlin« in der Lohmühlenstraße 65 in Alt-Treptow. Er spielte damit auf die einstige Funktion des 1895 gebauten Fabrikgebäudes an, das zu AGFA gehörte, eine Firma, die später Teil des Chemieunternehmens IG Farben wurde. Er verliert kein Wort über die Vormieter*innen. IoT Hub steht frei übersetzt für »Knotenpunkt/Zentrum für das Internet der Dinge«.
    (mehr…)

    ACHSE DES BÖSEN – GOOGLE UND DAS MILITÄR

    Auch wenn Google als Begriff in aller Munde ist, ist den wenigsten bekannt, dass sich dahinter einer der weltgrößten Konzerne verbirgt, der sein Geld vor allem mit der Sammlung und Auswertung persönlicher Daten, mit Überwachtungstechnik, aber auch in diversen anderen Feldern, etwa in der Zusammenarbeit mit dem Militär, verdient. So ist Eric Schmidt, der zunächst jahrelang CEO bei Google und anschließend bis Januar 2018 CEO bei Googles Mutterunternehmen Alphabet war, Vorsitzender des Defensive Innovation Board. Google-Manager Milo Medin ist Mitglied des Beirats. Die 2016 vom Pentagon gegründete Organisation hat die Aufgabe, das Kriegsministerium in Sachen technische Innovationen zu beraten und die Innovationskraft des Silicon Valley auf die Streitkräfte zu übertragen.
    (mehr…)

    Redebeitrag: Wie ein BMW-Marketingprojekt aus dem Wrangelkiez verscheucht wurde

    Hallo zusammen,

    beim letzten Kiezspaziergang gegen den Google-Campus haben wir euch die kleine Geschichte der Cuvrybrache erzählt. Heute wollen wir einen Teil davon rausgreifen. Und zwar wie die Imageveranstaltung BMW-Guggenheim-Lab dort aus Kreuzberg rausgeschmissen wurde.

    Im Sommer 2012 sollte auf der Cuvrybrache das BMW-Guggenheim-Lab entstehen. Das Jahr zuvor war es in New York, 2013 gings nach Mumbai. Danach war dann plötzlich Schluß, eigentlich sollte es noch bis 2016 weiter gehen. Laut dem Leiter des BMW-Kulturengagements hatte „der heftige Streit um das Projekt in Berlin mit der Entscheidung aber nichts zu tun.“

    (mehr…)

    Banner Abschluskundgebung 28.07.

    Transpi 28.07.2018

    Pressemitteilung: Nein zu runden Tischen mit Politik und Google

    Zu den Versuchen von Google und Vertreter*innen der Berliner Politik,
    uns zu einem Runden Tisch einzuladen und Kompromisse für die
    widerstreitenden Interessen in Kreuzberg zu finden sagen
    wir, einige Anwohner*innen und Initiativen, die den Google Campus im
    Umspannwerk in der Ohlauerstraße verhindern wollen: Es gibt nichts zu
    verhandeln und wir lassen uns nicht spalten!

    In den vergangen Wochen wurden einige von uns von Rald Bremer
    (Pressesprecher vom Google Campus) oder Vertreter*innen der Politik
    angesprochen, ob wir Interesse an gemeinsamen Gesprächen hätten. Ganz
    offiziell machte der Baustadtrat Friedrichshain-Kreuzbergs, Florian
    Schmidt (Grüne) bereits am 10.04.2018 in der taz
    (http://www.taz.de/!5497632/) einen Vorschlag zum weiteren Vorgehen. Er
    möchte einen Runden Tisch einberufen– mit welchen Akteur*innen aus der
    Stadt ist noch unklar, aber auf jeden Fall mit Google – um den
    Konflikten im Kiez beizulegen. Eine einvernehmliche Lösung mit Google
    steht für uns jedoch nicht zur Debatte.

    (mehr…)

    Mo, 30. Juli 16Uhr Antikriegscafé on tour

    Mo, 30. Juli 16Uhr Antikriegscafé on tour Ohlauerstr.53:
    Diesmal vor dem Umspannwerk in der Ohlauer Straße. Hier ist für dieses Jahr die Eröffnung eines Google Campus geplant. Google sorgte in letzter Zeit für Schlagzeilen mit seiner Zusammenarbeit mit dem US-Militär. Deshalb treffen wir uns dort, um uns bei Kaffee und Keksen über digitale Kriegsführung und militaristische Digitalisierung auszutauschen.

    Kiezspaziergang 28.07 16:00 Kotti

    Figth Google!

    Neue Broschüre erschienen!

    Keine guten Nachbarn: Google, Factory & Co.
    Die vorliegende Broschüre ist ein Gemeinschaftswerk von NoGoogleCampus: engagierte Nachbar*innen aus Kreuzberg, Neukölln und Treptow sowie Aktive aus den Initiativen Lause bleibt, GloReiche Nachbarschaft und Bizim Kiez. Illustrationen von Lena Ziyal und Max Sauermoser.

    Link zum PDF

    Redebeitrag von Capulcu

    Mit Spannung verfolgen wir die Entwicklung und den Kampf hier in Berlin.
    Von den USA wissen wir, dass der technologische Angriff auf die
    Lebensformen einer ganzen Gesellschaft aus Clustern organisiert wird -
    Zusammenballungen von Unternehmen. Und hier sind es nicht nur die
    zentralen Unternehmen, sondern auch die Sammelpunkte ihrer technischen
    Intelligenz, aus dem die Angreifer und ihre Strategien erbrütet werden.
    Ein solcher Sammelpunkt ist der neue Start-up Campus hier in Berlin.
    Berlin hat den stärksten Cluster des gegenwärtigen Angriffs in
    Deutschland, ein führender Cluster in Europa, mit der vitalsten
    Start-up-Szene.

    (mehr…)

    Plakat-Reihe „Google informiert:“

    Anlässlich unseres geplanten Google-Campus in Berlin-Kreuzberg möchten wir dich über unsere Absichten informieren.

    Leider werden wir von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern falsch verstanden. Ein breiter Protest gefährdet somit die Aufwertung Berlins und die guten Absichten unseres Unternehmens. Um mit Vorurteilen aufzuräumen und mit euch direkt in Dialog zu treten, wenden wir uns hiermit direkt an alle Kritikerinnen und Kritiker. Wir tun unser bestes – für Dich, für eine bessere Welt!

    gefunden auf:
    https://de.indymedia.org/node/19736

    Neue Termine

    siehe: Termine

    Dienstag, 24.04.2018, 18 Uhr, vor dem Axel-Springer-Hochhaus (Axel Springer Str 65)
    Kein Award für Ausbeutung – BILD belobt Bezos: wir stellen uns quer! Make amazon pay!

    Montag, 23.04.2018, 16Uhr, NewYorck im Bethanien, Marieannenplatz 2b
    Alghoritmische Kriegsführung: Google und das Militär

    Montag, 16.04.2018, 16Uhr, Line206, Linien Str. 206
    Start-Up War: Bundeswehr und Gründerszene

    Samstag, 14.04.2018, 14 Uhr, Potsdamer Platz
    „Google Campus & Co verhindern“ – Block auf der Demonstration
    „WIDERSETZEN – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“

    siehe: TOP-B3rlin

    Freitag, 13.04.2018, 16:30Uhr, Oranienplatz
    „Deliveroo Shame on you! Fahrraddemo

    Montag, 09.04.2018, 16Uhr, NewYorck im Bethanien, Marieannenplatz 2b
    Hybride Kriegsführung: Digitalisierte Landstreitkräfte

    Freitag, 06.04.2018, 18 bis 19Uhr,
    „Lärm Stunde“ vor dem geplanten Googlecampus

    Freitag der 13. – Deliveroo, Shame on You!

    Freitag 13.04.

    source: https://deliverunion.fau.org/

    Breaking: Deliveroo has been voted as the worst employer in the Arbeitsunrecht awards, for its union busting activities and contempt for workers rights!

    Whenever a Friday falls on the 13th of the month Aktion ./. arbeitsunrecht prepares a vote for the worst employer award and this time Deliveroo won! The prize? A state wide day of action against Deliveroo.

    (mehr…)

    Redebeitag von der Friedel54 im Exil

    Unser Kiezladen in der Neuköllner Friedelstr. 54 wurde Ende Juni 2017
    geräumt. Über 700 Bullen und 38 Zivilbeamte waren im Einsatz und räumten
    brutal eine 150-köpfige Sitzblockade. Wir möchten uns an dieser Stelle
    noch einmal bei allen Unterstützer*innen bedanken, die uns am Tag der
    Räumung und in der Zeit davor so stark untersützt haben.
    Trotz der brutalen Räumung gibt es uns, das Friedel Kollektiv immer
    noch! Wir streiten weiter als Friedel im Exil. An verschiedenen Orten
    und in verschiedenen Räumen gibt es nun kostenlose Mietrechtsberatungen,
    Essen gegen Spende, Tresenabende und Info-Veranstaltungen, zum Beispiel
    zu Gentrifizierung, Antifaschismus oder Selbstorganisation.
    Auch wenn uns unser Raum genommen wurde, haben wir in diesem Kampf viel
    gewonnen. Wir sind als Kollektiv zusammen gewachsen und konnten
    Solidarität erleben. Wir konnten fast ein Jahr mietfrei arbeiten,
    kochen, diskutieren und feiern. Wir konnten der Hausgemeinschaft Platz
    bieten für ihren Kampf gegen Mieterhöhungen und ungewollte
    Modernisierung. Wir konnten weitere Menschen und Hausgemeinschaften
    motivieren zu kämpfen und sie dabei unterstützen. Wir konnten viel
    Wissen und Erfahrung sammeln, die wir nun gerne weitergeben.
    Für uns ist dieser Kampf nicht vorbei. Er geht jeden Tag weiter!

    (mehr…)

    Kein Award für Ausbeutung – BILD belobt Bezos: wir stellen uns quer! Make amazon pay!

    Dies ist eine gemeinsame Erklärung die beim ersten Vorbereitungstreffen gegen die Springer-Bezos-Gala in Berlin verabschiedet wurde

    Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat den Amazon-Gründer Jeff Bezos im Jahr 2014 zum schlimmsten Chef des Planeten gekürt; ausgerechnet der Springer-Verlag, Dachverband für Deutschlands bekannte Hetzblätter wie der „BILD“-Zeitung, will ihn am 24. April in Berlin für sein „visionäres Geschäftsmodell“ auszeichnen.

    Dieses Geschäftsmodell hat eine wesentliche Grundlage: Die Ausbeutung von Arbeitskräften wird mit System organisiert. In Amazons Logistik-Zentren werden die Beschäftigten über Handscanner in ihren Arbeitsschritten kontrolliert, mit „Feedback”-Gesprächen durch Vorgesetzte eingeschüchtert und zu noch höherem Arbeitstempo und Wettbewerb getrieben. Solche Arbeitsbedingungen sind krank und machen krank.

    (mehr…)

    Redebeitrag der Kampagne „Make Amazon pay“

    „Bei Google und Amazon kreuzen sich zentrale Tendenzen des gegenwärtigen Kapitalismus, aber auch des Widerstands gegen sie“

    Liebe Kreuzberger*innen,

    wir von der Kampagne „Make Amazon pay“ sind gebeten worden, ein paar Worte über unsere Kampgane, die Kämpfe bei Amazon und euren Kampf an euch zu richten. Damit ihr uns einornden könnt, wagen wir einen Rückblick auf die erste Aktion der Kampagne am vergangegen „Black Friday“.

    (mehr…)

    Redebeitag von DeliverUnion

    Redebeitrag von der DeliverUnion-AG für den Kiezspaziergang von googlecampusverhindern

    Die DeliverUnion sind Arbeiter*innen von den Fahrrad-Essenslieferdiensten Foodora und Deliveroo, die sich seit etwa einem Jahr in der FAU Berlin gegen die Arbeitsbedingungen in beiden Unternehmen organisieren.

    Deliveroo ist ein StartUp mit Hauptsitz in London, das inzwischen Fahrer*innen in dutzenden Städten auf der ganzen Welt beschäftigt. Wobei eigentlich alles, was Deliveroo bereitstellt, eine App und eine Internetseite ist. Die Fahrer*innen hier sind inzwischen fast ausschließlich als „Freelancer“ beschäftigt. Das bedeutet: Sie müssen nicht nur das Fahrrad, das Handy und die komplette Ausrüstung stellen, die man für diesen Job braucht (Rucksack, Kleidung, etc.). Sie bekommen auch kein Kranken- oder Urlaubsgeld von Deliveroo, keine Unfallversicherung, und keinen festen Stundenlohn. Jede abgeschlossene Lieferung bringt 5€ – darüber hinaus gibt es nichts.

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    Redebeitrag zum FullNodeHub im Postgebäude

    Im September 2017 erklärte der Wirtschaftssenat in einer
    Pressemitteilung, dass Berlin mit der Eröffnung zweier sogenannter Hubs
    seinem Ziel, zum europäischen Silicon Valley zu werden, näher gekommen
    wäre. Sinn und Zweck dieser Hubs ist es, Austauschplattformen in real
    life zu sein, in denen sich Start-Ups, Wissenschaft, Mittelstand und
    Großunternehmen vernetzen und dadurch innovativ tätig werden können. Der
    erste Hub-Standort befindet sich in der Hardenbergstraße im ehemaligen
    Hauptsitz der Berliner Bank und beherbergt den FinTech-Hub, um
    Kompetenzen auf dem Finanztechnologie-Markt zu entwickeln. Der zweite
    Standort ist am anderen Ende des Görli in der früheren Agfa-Fabrik.
    Unter der Ägide der Factory sollen hier die neuesten Erkenntnisse aus
    der Wissenschaft des Internets der Dinge erst in Warenform, dann zur
    marktreife gebracht werden.

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    1. Kiezspaziergang 3.3.2018 at 3 pm, Schlesisches Tor

    take a look under stuff to find the layouted flyer… and spread the word

    [german version below / deutsche Version unten]

    Demonstration: Fight Google Campus & Co

    This year in spring or summer, Google plans to open its „Berlin Campus“ in the premises of the former Umspannwerk on Ohlauerstraße / Paul-Linke-Ufer. According to Google, this campus will be a place for start-ups to network and exchange. Google’s basic idea for establishing the Campus is to be the first one to spot those concepts that are promising to be the most profitable ones and to win the attracted founders for their company on the long run.

    There already exist six other “Google Startup Campus”, e.g. in Sao Paulo and in Seoul. The neighborhoods close to them soon experienced their impacts. In London for example commercial rents doubled within the first two years. (mehr…)

    Noise Against Google, 02.03.3018 at 6pm

    Lärm gegen Google,02.03.2018 18Uhr, vorm Umspannwerk (Ohlauerstr / Paul-Linke-Ufer)

    Bring pots and pans and other percussive instruments (jugs for bass?), and
    anything that sounds *loud*! Also feel free to bring flyers, posters, banners, etc.

    …wie jeden 1. Freitag im Monat
    …like every 1. friday of the month

    Klare Ansage auf der Straße: Fight Google!

    fight_google_umspannwerk
    Offenbar haben Anwohner*innen durch einen großflächig auf die Straße vor dem Umspannwerk gemalten Schriftzug deutlich gemacht, was viele in den angrenzenden Kiezen vorhaben: FIGHT GOOGLE!

    Einen kleinen Text dazu findet ihr auf Indymedia:
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    Aushang Baustelle Umspannwerk

    Umbauzeit ist zumindest laut diesem Aushang 08.2017 bis 08.2018 !!!
    Und die interessierte Nachbarschaft darf erfahren, wer mit Google zusammenarbeitet: Projektsteuerung, Bauüberwachung, Architekturbüro und die Rohbaufirma sind dort gelistet.

    Do, 22.02. Infoveranstaltung

    Google Campus X-Berg & Technologiekritik

    20Uhr Kaderschmiede

    https://rigaer94.squat.net/

    Mi, 24.01. Gegen Foodora und Co!

    Die Smart-City hat viele Gesichter. Fette Profite mit Immobilien und Start-Ups auf der einen Seite stehen schlechte Löhne und steigende Mieten auf der anderen Seite gegenüber. Bei Deliveroo oder Foodora besonders drastisch: die Leute bekommen nicht mal die Arbeitsgeräte (Fahrräder) gestellt. Der Staat droht indes Leuten, die solche Jobs nicht annehmen mit Hartz4-Sanktionen. Was tun: dem ganzen Laden den Kampf ansagen. Google vertreiben. Solidarität mit den Leuten, die sich bei Deliveroo und Co organisieren!

    Seien wir dabei an diesem Mittwoch, 14:30 in der Oranienburgerstraße 70 bei der Delivery Hero Berlin Zentrale!

    Weitere Infos und den Aufruf (englisch und deutsch) findet ihr hier
    und natürlich hier auf dem Blog….
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    Nächstes Treffen: Donnerstag, 18.01., 19 Uhr im Bethanien

    „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg verhindern!

    Planungs- und Diskussionstreffen

    Donnerstag, 18. Dezember 2018, 19 Uhr

    NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2a

    Alle, die Lust und Ideen haben den Google Campus im Rahmen einer antikapitalistischen Kampagne zu verhindern und Sand im Getriebe der kapitalistischen Stadt sein möchten: fühlt euch herzlich zum nächsten Kampagnen-Treffen eingeladen!

    Geplanter „Google Startup Campus“: Stören – Besetzen – Blockieren – Sabotieren – Verhindern!


    Bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen – Gewerbemieten senken – Immobilienkonzerne enteignen!
    Anfang 2018 soll in Kreuzberg in der Ohlauer Straße (im alten Umspannwerk, Ecke Paul Linke Ufer) ein sogenannter „Google Startup Campus“ eröffnen. Auf einigen tausend Quadratmetern will Google einen Ort schaffen, wo nicht nur diverse sogenannte „Startups“ Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch finden, sondern wo vor allem Google selbst frühen Zugang zu möglicherweise profitablen neuen Ideen erhält und nebenbei eine Menge Daten abgreifen kann.

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    Kreuzberg: Verdrängung, Internetkonzerne, Start Ups

    Internetkapital ist eben auch nur Kapital und scheisse. Ein weiteres Beispiel in Kreuzberg: Die sogenannten „Samwer-Brüder“ haben offenbar das alte Postgebäude an der Skalitzer Strasse gekauft. Ihr Plan: Start Ups ins Gebäude und den „Privatklub“ rausschmeissen. Ob Internet- oder sonstiges Kapital: Immobilienkonzerne enteignen!

    *****

    (geklaut aus dem Tagesspiegel)

    Gentrifizierung in Berlin Kreuzberger „Privatclub“ vor dem Aus

    Die Samwer-Brüder sollen das frühere Postgebäude an der Skalitzer Straße 85 gekauft haben. Sie verlangen doppelte Miete und geben Konzertverbote. Ralf Schönball

    Und wieder hat es einen Kultbetrieb der Kreuzberger Club- und Kulturlandschaft erwischt: Der „Privatclub“ an der Skalitzer Straße 85 hat einen neuen Vermieter und der Käufer des früheren Postgebäudes verlangt doppelt so viel Miete von dem Konzert- und Partyveranstalter wie bisher.

    22 Euro je Quadratmeter im Monat fordert der Eigentümer, angeblich die Internet-Unternehmer Samwer. Eine Verlängerung des Mietvertrages über das Jahr 2022 sollen sie auch ausgeschlossen haben, so Club-Betreiber Norbert Jackschenties: „Wir werden verdrängt.“
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    „Google Startup Campus“ in Kreuzberg verhindern – für eine linksradikale Kampagne

    Wie sich mittlerweile hoffentlich rumgesprochen hat, plant Google für Anfang 2018 die Eröffnung eines sogenannten „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg in der Ohlauer Strasse.

    Google ist ein Großkonzern, der nicht nur wie jeder andere kapitalistische Konzern ausschließlich an Profit interessiert ist, sondern seine Profite auch noch mit sehr unangenehmen Methoden macht, etwa mit massenhafter Datenspeicherung und Auswertung. Für die angrenzenden Gebiete in Kreuzberg und Neukölln würde ein „Google Startup Campus“ voraussichtlich eine drastische weitere Verschärfung der bereits stattfindenden Entwicklung von steigenden Mieten und Verdrängung bedeuten.

    Wir haben keinen Bock auf diesen Scheiss. Wir denken jedoch, dass es eigentlich ganz gute Chancen gibt, durch kreativen, wütenden, vielfältigen Protest nicht nur Google ordentlich zu nerven, sondern vielleicht sogar den geplanten „Google Campus“ noch zu verhindern.
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    „Google Campus“ in Kreuzberg verhindern! Planungs- und Diskussionstreffen 07.12.

    „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg verhindern!

    Planungs- und Diskussionstreffen

    Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19 Uhr

    NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2a

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    Einer der weltgrößten Konzerne, „Google“ bzw. deren Mutterkonzern „Alphabet“, plant für Anfang 2018 die Eröffnung eines sogenannten „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg in der Ohlauerstraße.

    Google ist ein gigantischer Konzern im Bereich Internet und Technologie, der jährlich Milliarden an Gewinnen erwirtschaftet. Entgegen seiner Außendarstellung ist Google kein „guter“ Konzern. Wie anderen Konzernen auch ist diesem Konzern nichts zu dreckig, wenn sich damit Profite erwirtschaften lassen. Massenhafte Überwachung und Datensammlung, Ausnutzung von Monopolstellungen, Zensur, Zusammenarbeit mit dem Militär – hierfür steht Google.

    Google steht auch für hemmungslosen, ungezügelten Kapitalismus. So zahlt Google auf seine Milliardenprofite in Europa dank diverser Bilanztricks so gut wie keine Steuern – und ist darauf auch noch stolz.

    Durch den geplanten „Google Startup Campus“ will Google frühzeitig Informationen über möglicherweise profitable Ideen erhalten, profitversprechende Startups an Google binden und natürlich auch hier wieder Unmengen an Daten über die Nutzer*innen sammeln.
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    „Fuck Google“

    Bunte Farbkleckse an der Hauswand und ein etwa vier Meter langer Schriftzug der besagt: „Fuck Google!“ – dieser Anblick hat sich Anwohnern geboten, die am Dienstag am alten Umspannwerk an der Ohlauer Straße in Kreuzberg vorbeigingen. In dem Gebäude soll der sogenannte Google-Campus entstehen. Der Internetriese möchte dort bald ein Weiterbildungszentrum für Berliner Gründer eröffnen. Doch dagegen regt sich immer wieder Protest.

    Laut der Berliner Polizei hörte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes am Montagabend Knallgeräusche und entdeckte kurz darauf dutzende Farbflecken an der Klinkerfassade des Gebäudes. Außerdem stellte die Polizei diverse gegen Google gerichtete Schriftzüge fest. Durch die Attacke wurden auch fünf neben dem Gebäude geparkte Autos beschmutzt. Die Ermittlungen hat der polizeiliche Staatsschutz übernommen, da ein politischer Hintergrund der Tat angenommen wird.

    Es ist nicht der erste Protest, der sich in Kreuzberg gegen das Google-Projekt regt. Immer wieder war in der Vergangenheit mit Plakataktionen oder einem Anti-Google-Café gegen den zukünftigen neuen Nachbarn aus den Vereinigten Staaten protestiert worden. Auch die Kreuzberger Bezirkspolitik ist, so scheint es, nicht begeistert vom Google-Campus. Im April hatte Julian Schwarze, Fraktionssprecher der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg, erklärt, man befürchte durch die Veranstaltungen dort zusätzliche Lärmbelastungen für die Anwohner. Es war sogar spekuliert worden, Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) habe die Umbaupläne von Google abgelehnt. Google-Sprecher Ralf Bremer bestreitet dies, es finde im Gegenteil ein sehr konstruktiver Austausch mit Baustadtrat Schmidt statt. „Die Debatte im April hat aber sicherlich dazu beigetragen, dass es zu Missverständnissen über unser Vorhaben hier gekommen ist“, sagte Bremer. Man wolle in Kreuzberg keine neue Google-Zentrale errichten. Von Google selbst, so Bremer, würden maximal zehn Mitarbeiter im Haus an der Ohlauer Straße arbeiten: „Niemand braucht hier Angst zu haben, dass die Mieten durch Google-Mitarbeiter in die Höhe getrieben werden.“

    Um für mehr Verständnis für das Projekt zu werben, seien die Google-Campus-Mitarbeiter nun im Kiez unterwegs und sprächen mit Anwohnern. „Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht“, ergänzte er. Die Schmierereien an der Hauswand wolle man nun so schnell wie möglich beseitigen. Eröffnet werden soll der Campus dann im Laufe des Jahres 2018.

    (geklaut aus der Mottenpost)