Archiv für Dezember 2017

Geplanter „Google Startup Campus“: Stören – Besetzen – Blockieren – Sabotieren – Verhindern!


Bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen – Gewerbemieten senken – Immobilienkonzerne enteignen!
Anfang 2018 soll in Kreuzberg in der Ohlauer Straße (im alten Umspannwerk, Ecke Paul Linke Ufer) ein sogenannter „Google Startup Campus“ eröffnen. Auf einigen tausend Quadratmetern will Google einen Ort schaffen, wo nicht nur diverse sogenannte „Startups“ Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch finden, sondern wo vor allem Google selbst frühen Zugang zu möglicherweise profitablen neuen Ideen erhält und nebenbei eine Menge Daten abgreifen kann.

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Kreuzberg: Verdrängung, Internetkonzerne, Start Ups

Internetkapital ist eben auch nur Kapital und scheisse. Ein weiteres Beispiel in Kreuzberg: Die sogenannten „Samwer-Brüder“ haben offenbar das alte Postgebäude an der Skalitzer Strasse gekauft. Ihr Plan: Start Ups ins Gebäude und den „Privatklub“ rausschmeissen. Ob Internet- oder sonstiges Kapital: Immobilienkonzerne enteignen!

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(geklaut aus dem Tagesspiegel)

Gentrifizierung in Berlin Kreuzberger „Privatclub“ vor dem Aus

Die Samwer-Brüder sollen das frühere Postgebäude an der Skalitzer Straße 85 gekauft haben. Sie verlangen doppelte Miete und geben Konzertverbote. Ralf Schönball

Und wieder hat es einen Kultbetrieb der Kreuzberger Club- und Kulturlandschaft erwischt: Der „Privatclub“ an der Skalitzer Straße 85 hat einen neuen Vermieter und der Käufer des früheren Postgebäudes verlangt doppelt so viel Miete von dem Konzert- und Partyveranstalter wie bisher.

22 Euro je Quadratmeter im Monat fordert der Eigentümer, angeblich die Internet-Unternehmer Samwer. Eine Verlängerung des Mietvertrages über das Jahr 2022 sollen sie auch ausgeschlossen haben, so Club-Betreiber Norbert Jackschenties: „Wir werden verdrängt.“
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„Google Startup Campus“ in Kreuzberg verhindern – für eine linksradikale Kampagne

Wie sich mittlerweile hoffentlich rumgesprochen hat, plant Google für Anfang 2018 die Eröffnung eines sogenannten „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg in der Ohlauer Strasse.

Google ist ein Großkonzern, der nicht nur wie jeder andere kapitalistische Konzern ausschließlich an Profit interessiert ist, sondern seine Profite auch noch mit sehr unangenehmen Methoden macht, etwa mit massenhafter Datenspeicherung und Auswertung. Für die angrenzenden Gebiete in Kreuzberg und Neukölln würde ein „Google Startup Campus“ voraussichtlich eine drastische weitere Verschärfung der bereits stattfindenden Entwicklung von steigenden Mieten und Verdrängung bedeuten.

Wir haben keinen Bock auf diesen Scheiss. Wir denken jedoch, dass es eigentlich ganz gute Chancen gibt, durch kreativen, wütenden, vielfältigen Protest nicht nur Google ordentlich zu nerven, sondern vielleicht sogar den geplanten „Google Campus“ noch zu verhindern.
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„Google Campus“ in Kreuzberg verhindern! Planungs- und Diskussionstreffen 07.12.

„Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg verhindern!

Planungs- und Diskussionstreffen

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19 Uhr

NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2a

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Einer der weltgrößten Konzerne, „Google“ bzw. deren Mutterkonzern „Alphabet“, plant für Anfang 2018 die Eröffnung eines sogenannten „Google Startup Campus“ in Berlin-Kreuzberg in der Ohlauerstraße.

Google ist ein gigantischer Konzern im Bereich Internet und Technologie, der jährlich Milliarden an Gewinnen erwirtschaftet. Entgegen seiner Außendarstellung ist Google kein „guter“ Konzern. Wie anderen Konzernen auch ist diesem Konzern nichts zu dreckig, wenn sich damit Profite erwirtschaften lassen. Massenhafte Überwachung und Datensammlung, Ausnutzung von Monopolstellungen, Zensur, Zusammenarbeit mit dem Militär – hierfür steht Google.

Google steht auch für hemmungslosen, ungezügelten Kapitalismus. So zahlt Google auf seine Milliardenprofite in Europa dank diverser Bilanztricks so gut wie keine Steuern – und ist darauf auch noch stolz.

Durch den geplanten „Google Startup Campus“ will Google frühzeitig Informationen über möglicherweise profitable Ideen erhalten, profitversprechende Startups an Google binden und natürlich auch hier wieder Unmengen an Daten über die Nutzer*innen sammeln.
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