Archiv der Kategorie 'geklaut aus dem WWW'

Siegesfeier der „Kiez-und Milieuschutz-Fanatiker“

Mi: 19.12.2018
Start: 19:00

Gewonnen ist gewonnen! Googles Campus hat sich an unserem Kiez schmerzhaft vergooglet und kann nach Hause gehen.

Zwei Jahre ist es her, dass Bürgermeister Michael Müller verkündete, es sei „ein guter Tag für Berlin“, weil Google unseren Kiez für seinen blödsinnigen Campus auserkoren hatte, um die Kreativität unserer Nachbarschaft abzusaugen und noch mehr Startup-Lurche anzuziehen.

Doch daraus wurde vorläufig nichts. Wir haben uns diesem scheinbar übermächtigen Gegner entgegengeworfen, weil wir keinen Bock auf diesen spionierenden Überwachungs- und Gentrifizierungs-Konzern haben.

Die Kreuzberg-Peitsche hat zugeschlagen. Google ist fürs erste raus. Das wird gefeiert!
Kommt alle am 19. Dezember ins SO36. Eintritt gegen Spende

Es gibt üble Musik, antörnende Statements, Schnapsbrunnen mit Frei-Shots für StraftäterInnen, … pure Energie für‘s kommende Jahr. Schirmherr der Veranstaltung (angefragt) Sebastian Czaja (FDP) hat uns ein Motto geschenkt: „Dieser Sieg wird Kiez und Milieuschutz-Fanatiker nun weiter ermutigen, jegliche Veränderung radikal zu torpedieren.“ In diesem Sinne geht es weiter: Lause bleibt! – Kein weiteres Hotel im Kiez – Zwangsräumungen verhindern! – Wir bleiben alle!
Und Herr Czaja, Schirmherrschaft hin oder her, Veränderung gibt‘s, aber nur in eine Richung: Deutsche Wohnen & Co. enteignen! Airbnb, Mind Space und Co. fuck off!

Alles unter Kontrolle

Quelle: https://www.bmgev.de/mieterecho/archiv/2018/me-single/article/alles-unter-kontrolle.html

Google verzichtet auf den Campus in Kreuzberg, neue Mieter stehen im Zeichen der Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge

Von Rainer Balcerowiak

Als der Internetkonzern Google am 24. Oktober mitteilte, dass er auf die geplante Errichtung eines Campus für Start-ups im alten Umspannwerk in der Ohlauer Straße in Kreuzberg verzichtet, jubelten die zahlreichen Kritiker/innen des Projekts. Örtliche Aktivist/innen sprachen von einem großen Erfolg der anhaltenden Proteste gegen den Google-Campus. Der zuständige Bezirksstadtrat Florian Schmidt (B90/Grüne) nannte es einem „Wendepunkt in der kontroversen Debatte“, da Google auf die Forderungen der Nachbarschaft eingegangen sei. Auch Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (B90/Grüne) merkte an, die neuen Pläne zeigten „die zunehmende Bedeutung von sozial und ökologisch orientierten Unternehmen und der nicht gewinnorientierten Ökonomie in Berlin“.

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Demonstration 29.09.18: Liebig 34 verteidigen!

Unser Protest gegen den geplanten „Google Campus“ ist immer auch ein Protest gegen die kapitalistische Stadtentwicklung, gegen steigende Mieten und Verdrängung, gegen Zwangsräumungen und Polizeigewalt, gegen Armut und Ausgrenzung. Deswegen: Heraus auf die Straße in Solidarität mit dem räumungsbedrohten Hausprojekt Liebig 34 in Friedrichshain! Die Liebig 34 „gehört“ zum Immobilien-Imperium von Padovicz, ein besonderes mieses Vermieter-Arschloch, dem in Friedrichshain über 200 und in ganz Berlin wohl etwa 3000 Häuser gehören. (mehr…)

Nazis entgegentreten – überall!

Angesichts der letzten Ereignisse in Chemnitz/ Sachsen haben wir länger diskutiert, die Demo am Samstag abzusagen und dazu aufzurufen, gemeinsam den Nazis entgegenzutreten, uns dann aber dazu entschlossen, dass die Demo stattfinden soll.

Trotzdem rufen wir natürlich dazu auf, den Nazis entschlossen und gemeinsam entgegenzutreten – in Sachsen, in Berlin und überall. In Chemnitz – wo wie in anderen Städten Sachsens auch die Nazis sich unter dem Schutz und der Betreuung der herrschenden Regierung offenbar sehr wohl fühlen – sind für den heutigen Donnerstag und Samstag wieder größere Aktionen des widerlichen nationalistischen Mobs zu erwarten. Auch wir hoffen auf größere und stärkere Proteste gegen die nationalistisch-rassistische Scheisse!

Heute, Donnerstag, 18:30 Uhr: Kundgebung auf dem Herrmannplatz gegen rechtsextreme Umtriebe, Nationalismus & Rassismus!

Mo, 30. Juli 16Uhr Antikriegscafé on tour

Mo, 30. Juli 16Uhr Antikriegscafé on tour Ohlauerstr.53:
Diesmal vor dem Umspannwerk in der Ohlauer Straße. Hier ist für dieses Jahr die Eröffnung eines Google Campus geplant. Google sorgte in letzter Zeit für Schlagzeilen mit seiner Zusammenarbeit mit dem US-Militär. Deshalb treffen wir uns dort, um uns bei Kaffee und Keksen über digitale Kriegsführung und militaristische Digitalisierung auszutauschen.

Figth Google!

Neue Broschüre erschienen!

Keine guten Nachbarn: Google, Factory & Co.
Die vorliegende Broschüre ist ein Gemeinschaftswerk von NoGoogleCampus: engagierte Nachbar*innen aus Kreuzberg, Neukölln und Treptow sowie Aktive aus den Initiativen Lause bleibt, GloReiche Nachbarschaft und Bizim Kiez. Illustrationen von Lena Ziyal und Max Sauermoser.

Link zum PDF

Plakat-Reihe „Google informiert:“

Anlässlich unseres geplanten Google-Campus in Berlin-Kreuzberg möchten wir dich über unsere Absichten informieren.

Leider werden wir von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern falsch verstanden. Ein breiter Protest gefährdet somit die Aufwertung Berlins und die guten Absichten unseres Unternehmens. Um mit Vorurteilen aufzuräumen und mit euch direkt in Dialog zu treten, wenden wir uns hiermit direkt an alle Kritikerinnen und Kritiker. Wir tun unser bestes – für Dich, für eine bessere Welt!

gefunden auf:
https://de.indymedia.org/node/19736

Freitag der 13. – Deliveroo, Shame on You!

Freitag 13.04.

source: https://deliverunion.fau.org/

Breaking: Deliveroo has been voted as the worst employer in the Arbeitsunrecht awards, for its union busting activities and contempt for workers rights!

Whenever a Friday falls on the 13th of the month Aktion ./. arbeitsunrecht prepares a vote for the worst employer award and this time Deliveroo won! The prize? A state wide day of action against Deliveroo.

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Kein Award für Ausbeutung – BILD belobt Bezos: wir stellen uns quer! Make amazon pay!

Dies ist eine gemeinsame Erklärung die beim ersten Vorbereitungstreffen gegen die Springer-Bezos-Gala in Berlin verabschiedet wurde

Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat den Amazon-Gründer Jeff Bezos im Jahr 2014 zum schlimmsten Chef des Planeten gekürt; ausgerechnet der Springer-Verlag, Dachverband für Deutschlands bekannte Hetzblätter wie der „BILD“-Zeitung, will ihn am 24. April in Berlin für sein „visionäres Geschäftsmodell“ auszeichnen.

Dieses Geschäftsmodell hat eine wesentliche Grundlage: Die Ausbeutung von Arbeitskräften wird mit System organisiert. In Amazons Logistik-Zentren werden die Beschäftigten über Handscanner in ihren Arbeitsschritten kontrolliert, mit „Feedback”-Gesprächen durch Vorgesetzte eingeschüchtert und zu noch höherem Arbeitstempo und Wettbewerb getrieben. Solche Arbeitsbedingungen sind krank und machen krank.

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Klare Ansage auf der Straße: Fight Google!

fight_google_umspannwerk
Offenbar haben Anwohner*innen durch einen großflächig auf die Straße vor dem Umspannwerk gemalten Schriftzug deutlich gemacht, was viele in den angrenzenden Kiezen vorhaben: FIGHT GOOGLE!

Einen kleinen Text dazu findet ihr auf Indymedia:
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