Archiv der Kategorie 'Technologiekritik'

Flyervom letzten Noise against google (Fr.02.11.)

Flyer I 02.11.18
Flyer II 02.11.18

Weg mit Google! Alternativen zu „Android“ auf Smartphones

Google schnüffelt diverse Daten der Nutzer*innen aus – natürlich auch mit „Android“ als Smartphone-Betriebssystem, etwa über den Standort des Nutzers. Als Google-Nutzer*in hat mensch kaum Möglichkeiten, sich gegen diese permanente Ausschnüffelei und Überwachung zu wehren. Obwohl diese miese Praxis Googles seit langem bekannt ist, weigert sich Google hier etwas zu ändern.

Deswegen: Schöner leben ohne „Google“! Bei systemli.org gibts etwa eine ausführliche Anleitung, wie ein Smartphone auch ohne Google funktioniert. Oder wenn ihr es nicht selber machen möchtet, checkt mal resist.berlin

Google-Produkte sind scheiße: Mails von „Gmail“ werden mitgelesen

Wieder mal eine schlechte Nachricht über Google, die uns allerdings nicht überrascht: Mails von Nutzer*innen von Google-Mail-Konten („Gmail“) werden teilweise einfach so, ohne Information der Nutzer*innen, von realen Menschen mitgelesen.

„Tech’s ‘Dirty Secret’: The App Developers Sifting Through Your Gmail“, titelte das „Wall Street Journal“. Ein ausführlicher Bericht (auf englisch) findet sich hier, kürzere Informationen (auf deutsch) etwa hier.

Wie gesagt: uns überrascht das überhaupt nicht, und wir denken, das könnte und sollte wieder mal Anlass sein, sich von „Google“-Produkten zu verabschieden. Infos über Alternativen finden sich etwa hier.

„Startup-Spaß führt zu sozialer Verdrängung“

(geklaut aus dem „nd“)

»Factory Berlin« eröffnet »IoT Hub Berlin« / LINKE kritisiert Ansiedlung von Technikkonzernen

»Die Chemie muss stimmen«, sagte Andreas Goerdeler vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Einweihung des neuen »IoT Hub Berlin« in der Lohmühlenstraße 65 in Alt-Treptow. Er spielte damit auf die einstige Funktion des 1895 gebauten Fabrikgebäudes an, das zu AGFA gehörte, eine Firma, die später Teil des Chemieunternehmens IG Farben wurde. Er verliert kein Wort über die Vormieter*innen. IoT Hub steht frei übersetzt für »Knotenpunkt/Zentrum für das Internet der Dinge«.
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ACHSE DES BÖSEN – GOOGLE UND DAS MILITÄR

Auch wenn Google als Begriff in aller Munde ist, ist den wenigsten bekannt, dass sich dahinter einer der weltgrößten Konzerne verbirgt, der sein Geld vor allem mit der Sammlung und Auswertung persönlicher Daten, mit Überwachtungstechnik, aber auch in diversen anderen Feldern, etwa in der Zusammenarbeit mit dem Militär, verdient. So ist Eric Schmidt, der zunächst jahrelang CEO bei Google und anschließend bis Januar 2018 CEO bei Googles Mutterunternehmen Alphabet war, Vorsitzender des Defensive Innovation Board. Google-Manager Milo Medin ist Mitglied des Beirats. Die 2016 vom Pentagon gegründete Organisation hat die Aufgabe, das Kriegsministerium in Sachen technische Innovationen zu beraten und die Innovationskraft des Silicon Valley auf die Streitkräfte zu übertragen.
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Redebeitrag: Wie ein BMW-Marketingprojekt aus dem Wrangelkiez verscheucht wurde

Hallo zusammen,

beim letzten Kiezspaziergang gegen den Google-Campus haben wir euch die kleine Geschichte der Cuvrybrache erzählt. Heute wollen wir einen Teil davon rausgreifen. Und zwar wie die Imageveranstaltung BMW-Guggenheim-Lab dort aus Kreuzberg rausgeschmissen wurde.

Im Sommer 2012 sollte auf der Cuvrybrache das BMW-Guggenheim-Lab entstehen. Das Jahr zuvor war es in New York, 2013 gings nach Mumbai. Danach war dann plötzlich Schluß, eigentlich sollte es noch bis 2016 weiter gehen. Laut dem Leiter des BMW-Kulturengagements hatte „der heftige Streit um das Projekt in Berlin mit der Entscheidung aber nichts zu tun.“

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Mo, 30. Juli 16Uhr Antikriegscafé on tour

Mo, 30. Juli 16Uhr Antikriegscafé on tour Ohlauerstr.53:
Diesmal vor dem Umspannwerk in der Ohlauer Straße. Hier ist für dieses Jahr die Eröffnung eines Google Campus geplant. Google sorgte in letzter Zeit für Schlagzeilen mit seiner Zusammenarbeit mit dem US-Militär. Deshalb treffen wir uns dort, um uns bei Kaffee und Keksen über digitale Kriegsführung und militaristische Digitalisierung auszutauschen.

Neue Broschüre erschienen!

Keine guten Nachbarn: Google, Factory & Co.
Die vorliegende Broschüre ist ein Gemeinschaftswerk von NoGoogleCampus: engagierte Nachbar*innen aus Kreuzberg, Neukölln und Treptow sowie Aktive aus den Initiativen Lause bleibt, GloReiche Nachbarschaft und Bizim Kiez. Illustrationen von Lena Ziyal und Max Sauermoser.

Link zum PDF

Redebeitrag von Capulcu

Mit Spannung verfolgen wir die Entwicklung und den Kampf hier in Berlin.
Von den USA wissen wir, dass der technologische Angriff auf die
Lebensformen einer ganzen Gesellschaft aus Clustern organisiert wird -
Zusammenballungen von Unternehmen. Und hier sind es nicht nur die
zentralen Unternehmen, sondern auch die Sammelpunkte ihrer technischen
Intelligenz, aus dem die Angreifer und ihre Strategien erbrütet werden.
Ein solcher Sammelpunkt ist der neue Start-up Campus hier in Berlin.
Berlin hat den stärksten Cluster des gegenwärtigen Angriffs in
Deutschland, ein führender Cluster in Europa, mit der vitalsten
Start-up-Szene.

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Plakat-Reihe „Google informiert:“

Anlässlich unseres geplanten Google-Campus in Berlin-Kreuzberg möchten wir dich über unsere Absichten informieren.

Leider werden wir von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern falsch verstanden. Ein breiter Protest gefährdet somit die Aufwertung Berlins und die guten Absichten unseres Unternehmens. Um mit Vorurteilen aufzuräumen und mit euch direkt in Dialog zu treten, wenden wir uns hiermit direkt an alle Kritikerinnen und Kritiker. Wir tun unser bestes – für Dich, für eine bessere Welt!

gefunden auf:
https://de.indymedia.org/node/19736

Redebeitrag der Kampagne „Make Amazon pay“

„Bei Google und Amazon kreuzen sich zentrale Tendenzen des gegenwärtigen Kapitalismus, aber auch des Widerstands gegen sie“

Liebe Kreuzberger*innen,

wir von der Kampagne „Make Amazon pay“ sind gebeten worden, ein paar Worte über unsere Kampgane, die Kämpfe bei Amazon und euren Kampf an euch zu richten. Damit ihr uns einornden könnt, wagen wir einen Rückblick auf die erste Aktion der Kampagne am vergangegen „Black Friday“.

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Redebeitag von DeliverUnion

Redebeitrag von der DeliverUnion-AG für den Kiezspaziergang von googlecampusverhindern

Die DeliverUnion sind Arbeiter*innen von den Fahrrad-Essenslieferdiensten Foodora und Deliveroo, die sich seit etwa einem Jahr in der FAU Berlin gegen die Arbeitsbedingungen in beiden Unternehmen organisieren.

Deliveroo ist ein StartUp mit Hauptsitz in London, das inzwischen Fahrer*innen in dutzenden Städten auf der ganzen Welt beschäftigt. Wobei eigentlich alles, was Deliveroo bereitstellt, eine App und eine Internetseite ist. Die Fahrer*innen hier sind inzwischen fast ausschließlich als „Freelancer“ beschäftigt. Das bedeutet: Sie müssen nicht nur das Fahrrad, das Handy und die komplette Ausrüstung stellen, die man für diesen Job braucht (Rucksack, Kleidung, etc.). Sie bekommen auch kein Kranken- oder Urlaubsgeld von Deliveroo, keine Unfallversicherung, und keinen festen Stundenlohn. Jede abgeschlossene Lieferung bringt 5€ – darüber hinaus gibt es nichts.

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Redebeitrag zum FullNodeHub im Postgebäude

Im September 2017 erklärte der Wirtschaftssenat in einer
Pressemitteilung, dass Berlin mit der Eröffnung zweier sogenannter Hubs
seinem Ziel, zum europäischen Silicon Valley zu werden, näher gekommen
wäre. Sinn und Zweck dieser Hubs ist es, Austauschplattformen in real
life zu sein, in denen sich Start-Ups, Wissenschaft, Mittelstand und
Großunternehmen vernetzen und dadurch innovativ tätig werden können. Der
erste Hub-Standort befindet sich in der Hardenbergstraße im ehemaligen
Hauptsitz der Berliner Bank und beherbergt den FinTech-Hub, um
Kompetenzen auf dem Finanztechnologie-Markt zu entwickeln. Der zweite
Standort ist am anderen Ende des Görli in der früheren Agfa-Fabrik.
Unter der Ägide der Factory sollen hier die neuesten Erkenntnisse aus
der Wissenschaft des Internets der Dinge erst in Warenform, dann zur
marktreife gebracht werden.

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