Wie können wir Google in die Suppe spucken und gemeinsam nicht nur den „Google Campus“ verhindern, sondern auch einen Kiez für ein gutes Leben für alle schaffen? Wir hätten da ein paar Ideen…

Informationen sammeln

Informationen über Google finden sich an vielen Stellen, im Internet oder auch außerhalb. Je besser wir informiert sind, was „Google“ eigentlich ist und will und was ein „Google Campus“ für den Kiez bedeuten würde, desto besser können wir uns gegen „Google“ und für ein gutes Leben im Kiez organisieren.

Informationen weitergeben

Wir können Flugblätter verteilen und auslegen oder eigene Flugblätter schreiben. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, Informationen über die Presse zu verteilen, oder irgendwer macht einen Radiobeitrag.

Mit den Nachbar*innen reden

Eine der wichtigsten Sachen ist sicher das direkte Gespräch mit unseren Nachbar*innen, Freund*innen, Kolleg*innen usw. Hier können wir nicht nur Informationen austauschen, sondern auch beginnen, uns zu organisieren, und darüber zu reden, wie wir uns diesen Kiez wünschen, und was passieren könnte, um die Entwicklung so zu gestalten wie wir es uns wünschen. Vielleicht gehen wir ja erst mal zusammen Flugblätter verteilen?

Den Protest gegen Google sichtbar machen

Es gibt viele Möglichkeiten, unseren Protest gegen den geplanten „Google Campus“ in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Durch Plakate an den Wänden oder unseren Fenstern etwa, durch Transparente an Laternen oder von unseren Balkonen, durch Parolen an den Wänden… Auch Farbbeutel wurden bereits gegen die Fassade des geplanten zukünftigen „Google Campus“ Standortes geworfen…

Veranstaltungen organisieren

Wenn wir uns zusammentun, können wir auch größere Veranstaltungen machen, etwa große Versammlungen zum Pläneschmieden, eine Kundgebung vor dem geplanten Standort für den „Google-Campus“ oder eine Demonstration durch unseren Kiez gegen Google, steigende Mieten, Ausbeutung und Verdrängung.

Pläne für die zukünftige Nutzung der Flächen machen

Wie könnte eine sinnvolle Nutzung der Flächen, die derzeit noch für den „Google Campus“ vorgesehen sind, etwa als Soziales Zentrum gegen steigende Mieten und Verdrängung, konkret aussehen?

Google Campus in Kreuzberg unmöglich machen

Sollte Google nicht zur Vernunft kommen und an den Plänen für einen „Google Campus“ in Berlin-Kreuzberg festhalten, gibt es den Vorschlag, spätestens am Tag der geplanten Eröffnung die Räume durch Proteste zu blockieren – oder gleich die Räume gemeinsam zu besetzen und damit zu beginnen, hier ein Soziales Zentrum umzusetzen?

Perspektiven entwickeln – Verdrängung effektiv bekämpfen

Auch ohne den „Google Campus“, den wir hoffentlich gemeinsam verhindern werden, bleibt die Entwicklung in Kreuzberg und Neukölln geprägt von steigenden Mieten und Verdrängung. Lasst uns den Kampf gegen den Google Campus dafür nutzen, auch den gemeinsamen Kampf gegen Ausbeutung und Verdrängung zu intensivieren. Von den steigenden Mieten profitieren einige, betroffen sind viele. Wie können wir uns gegen steigende Mieten organisieren? Wie können wir von Zwangsräumung bedrohte Menschen und Läden effektiv unterstützen? Und warum nicht mal wieder über Enteignung nachdenken, und den Wohn- und Gewerberaum im Kiez in eine selbstverwaltete Struktur ohne Profitmaximierung mit bezahlbaren Mieten für alle umwandeln?